{"id":707,"date":"2016-03-31T21:43:31","date_gmt":"2016-03-31T21:43:31","guid":{"rendered":"http:\/\/gesundheits.at\/?p=707"},"modified":"2016-03-31T21:43:31","modified_gmt":"2016-03-31T21:43:31","slug":"ablehnung-schadet-dem-herzen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gesundheits.at\/?p=707","title":{"rendered":"Ablehnung schadet dem Herzen"},"content":{"rendered":"<p>Leiden\/Amsterdam (pte) &#8211; Soziale Zur\u00fcckweisung verursacht nicht nur emotionale Entt\u00e4uschung. Erstmals haben niederl\u00e4ndische Forscher auch nachgewiesen, dass eine Ablehnung oder Zur\u00fcckweisung durch einen anderen Menschen unmittelbare Auswirkung auf die Herzfrequenz hat. Die Untersuchungen haben deutlich gezeigt, dass k\u00f6rperliche und soziale Schmerzen zu Reaktionen in den gleichen Hirnregionen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Das Forscherteam um die Psychologin Bregtje Gunther Moor von der Universit\u00e4t Amsterdam wollte in Versuchen herausfinden, wie sich die sozialen Schmerzen auf den menschlichen K\u00f6rper auswirken. Daf\u00fcr haben sie freiwillige Studenten untersucht, berichten sie im Fachmagazin Psychological Sciences.<\/p>\n<p><strong>Negative Beurteilung tut weh<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Studie wurden Freiwillige gebeten, Fotos von sich einzusenden. Diese wurden Kollegen von anderen Universit\u00e4ten gezeigt, um herauszufinden, ob sie die Probanden auf den Bildern sympathisch fanden oder nicht. Einige Wochen sp\u00e4ter wurden den Probanden &#8211; die am EKG angeschlossen waren &#8211; im Labor Bilder von ihnen unbekannten Studenten gezeigt. Sie wurden nach der Einzusch\u00e4tzung gefragt, ob die jeweiligen Personen sie am Foto als sympathisch oder unsympathisch beurteilten. Anschlie\u00dfend kl\u00e4rten die Studienleiter die Probanden \u00fcber die tats\u00e4chliche Sympathie oder Antipathie auf.<\/p>\n<p>Bei allen Probanden konnten die Forscher knapp vor der Beurteilung der Sympathie einen Abfall der Herzfrequenz feststellen. Die Frequenz verringerte sich auch noch nach der Beurteilung. Bei einer Antipathie fiel sie noch st\u00e4rker und es dauerte l\u00e4nger bis sie wieder die Normalwerte erreichte. Der Herzfrequenz verlangsamte sich st\u00e4rker bei den Menschen, die erwarteten, dass der andere sie sympathisch finden w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Autonomes Nervensystem beeintr\u00e4chtigt<\/strong><\/p>\n<p>Die Resultate weisen daraufhin, dass das autonome Nervensystem, das Funktionen wie etwa Verdauung und Kreislauf steuert, auch seine Wirkung entfacht, wenn man sozial abgelehnt wird. &#8220;Unerwartete Zur\u00fcckweisung hat einen \u00e4hnlichen Effekt wie ein gebrochenes Herz und zeigt sich in einer Verlangsamung des Herzfrequenz&#8221;, schreiben die Forscher.<\/p>\n<p>Erst vor kurzem fanden US-Forscher um Helen E. Fisher von der New Yorker Rutgers University heraus, dass Liebeskummer \u00e4hnliche Auswirkungen zeigt wie die Nikotin- und Kokainsucht. Fisher hat mithilfe von Hirnscans auch nachweisen k\u00f6nnen, dass Menschen, die gerade von ihrem Partner verlassen wurden, \u00e4hnliche Entzugserscheinungen aufweisen wie Drogenabh\u00e4ngige, denen die Droge verwehrt wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: pressetext.austria \/ Weitlaner (pte)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leiden\/Amsterdam (pte) &#8211; Soziale Zur\u00fcckweisung verursacht nicht nur emotionale Entt\u00e4uschung. Erstmals haben niederl\u00e4ndische Forscher auch nachgewiesen, dass eine Ablehnung oder Zur\u00fcckweisung durch einen anderen Menschen unmittelbare Auswirkung auf die Herzfrequenz hat. Die Untersuchungen haben deutlich gezeigt, dass k\u00f6rperliche und soziale &hellip; <a href=\"http:\/\/gesundheits.at\/?p=707\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,3,4,9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/707"}],"collection":[{"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=707"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/707\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":708,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/707\/revisions\/708"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=707"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=707"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=707"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}