{"id":42,"date":"2011-12-14T09:17:59","date_gmt":"2011-12-14T09:17:59","guid":{"rendered":"http:\/\/gesundheits.at\/?p=42"},"modified":"2012-08-07T11:56:35","modified_gmt":"2012-08-07T11:56:35","slug":"lichttherapie-bei-winterdepressionen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gesundheits.at\/?p=42","title":{"rendered":"Lichttherapie bei Winterdepressionen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/gesundheits.at\/?p=42\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-43\" title=\"lichttherapie bei winterdepressionen\" src=\"http:\/\/gesundheits.at\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/lichttherapie-bei-winterdepressionen.png\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"155\" \/><\/a>Im Herbst und Winter sind die Tage wieder k\u00fcrzer und viele Menschen reagieren sehr sensibel auf den herrschenden Lichtmangel.\u00a0Licht beeinflusst \u00fcber den Sehnerv die \u201cinnere Uhr\u201d von Menschen und Tieren . Die Hormonproduktion und die Aussch\u00fcttung von Botenstoffen im Gehirn werden durch die innere Uhr gesteuert.<!--more--> Damit hat Licht eine gro\u00dfe Auswirkung auf unser Wohlbefinden, unseren\u00a0 Appetit und unseren Schlaf.\u00a0Lichtmangel f\u00fchrt im Herbst zu einer \u00dcberproduktion des Hormones Melatonin, welches f\u00fcr den Schlafbedarf zust\u00e4ndig ist. Genau dieser Lichtmangel wirkt sich direkt auf unsere Stimmung aus: Jeder F\u00fcnfte leidet unter winterlichen Beschwerden. Wir f\u00fchlen uns allgemein m\u00fcder, haben weniger Energie und sind leichter niedergeschlagen. Genau diese Symptome beschreiben in anhaltender und zunehmender Auspr\u00e4gung die saisonale Depression (kurz SAD), h\u00e4ufig noch in Verbindung mit einem Hei\u00dfhunger auf Kohlenhydrate und einer damit verbundenen Gewichtszunahme.<\/p>\n<p><strong>Welche Art von Licht wirkt am besten?<\/strong><\/p>\n<p>Seit ungef\u00e4hr zehn Jahren wei\u00df man um den positiven Effekt der Lichttherapie bei saisonalen Depressionen. Die gezielte Behandlung mit Licht hilft unserer \u201einneren Uhr\u201c, ihren Takt wiederzufinden, in dem sie den Melatonin Spiegel im Gehirn senkt und das Gehirn dazu anregt, vermehrt Serotonin auszusch\u00fctten, den Botenstoff, der nachweislich gegen Depressionen wirkt und auch als Wirkstoff vieler Antidepressiva bekannt ist. Das Serotonin verbessert die Informationsvermittlung der Gehirnzellen und unterst\u00fctzt dadurch das Gehirn, wieder effektiver zu arbeiten und Melatonin abzubauen. Denkprozesse werden aktiviert, der Schlafrhythmus stellt sich ein und man kann sich selbst wieder intensiver sp\u00fcren und sein Leben gestalten.<\/p>\n<p><strong>Technisch ausgereift<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Lichttherapie wird eine helle fluoreszierende Lampe mit vollem Spektrum und einer Intensit\u00e4t von 2500 \u2013 10 000 Lux verwendet, sie strahlt damit etwa 200-mal heller als \u00fcbliche Zimmerbeleuchtungen. Die Lampe sollte etwa 90 cm vom Auge entfernt aufgestellt werden, da die f\u00fcr die Depressionsbehandlung notwendige Wirkung des Lichts wahrscheinlich ausschlie\u00dflich \u00fcber die Augen vermittelt wird. Der Patient wird dazu angeleitet, jede Minute f\u00fcr wenige Sekunden in das Licht zu schauen und wird t\u00e4glich bis zu drei Stunden behandelt. Bereits nach drei bis vier Tagen tritt meist ein antidepressiver Effekt ein; \u00fcblicherweise dauert die Behandlung eine Woche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Herbst und Winter sind die Tage wieder k\u00fcrzer und viele Menschen reagieren sehr sensibel auf den herrschenden Lichtmangel.\u00a0Licht beeinflusst \u00fcber den Sehnerv die \u201cinnere Uhr\u201d von Menschen und Tieren . Die Hormonproduktion und die Aussch\u00fcttung von Botenstoffen im Gehirn &hellip; <a href=\"http:\/\/gesundheits.at\/?p=42\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":43,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42"}],"collection":[{"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":166,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42\/revisions\/166"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/43"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/gesundheits.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}